Das Museumsdorf Bayerischer Wald ist eine der größten Attraktionen im Bayerischen Wald.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ist am schönen Dreiburgensee eines der größten europäischen Freilichtmuseen entstanden. Inzwischen locken über 140, meist eingerichtete Gebäude, jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Beim Betreten des Museumsdorfes tauchen Sie ein in eine längst vergangene Welt und können die unterschiedlichen Haus- und Hofformen des Bayerischen Waldes vom 14. - 19. Jahrhundert bestaunen: Mühlen, Sägewerke, Flurdenkmäler, Kapellen. Eine besondere Attraktion ist die älteste Volksschule Deutschlands.

Der Dreiburgensee

Der idyllisch gelegene Waldsee, korrekt Rothauer See genannt, befindet sich unmittelbar am Museumsdorf Bayerischer Wald, ca. 3 km von Tittling entfernt beim Ortsteil Rothau.

Die 8 ha große Wasserfläche lädt ein zum Schwimmen, Bootfahren und Angeln. Der Dreiburgensee bietet eine große Liegewiese mit vereinzelten Bäumen, die Schatten spenden. Das Seeufer wird von einem gut angelegten Rundwanderweg gesäumt. Hier entlang laden zahlreiche Bänke zum Ausruhen und Entspannen ein. Hunde dürfen bei Badebetrieb nicht ins Wasser!

Stelen im Bibelgarten

Bibelgarten St. Vitus – „Die Bibel als Weg des Lebens“

In den Jahren 2008/2009 verwirklichte der Markt Tittling die Marktplatzsanierung. Im Zuge dieser Sanierung wurde auch das Kirchenumfeld in die Planung mit einbezogen. Für Pfarrer und Pfarrgemeinderat war dies der Anstoß, das Gelände unterhalb der Pfarrkirche näher in Augenschein zu nehmen. 2009 wurde vom Pfarrgemeinderat ein Planungsteam gegründet und erste Überlegungen für einen Bibelgarten angestellt. Thematisch wurde der Bibelgarten unter das Leitwort gestellt: „Die Bibel als Weg des Lebens“.

Vom Tittlinger Marktplatz aus führt ein wunderschöner Spazierweg von etwa zehn Gehminuten zum Blümersberg. Von hier aus bietet sich ein großartiger Panoramablick nach fast allen Seiten. Bei Föhnlage lässt sich bis in die Alpen blicken. Seit 2012 gibt es auch ein Labyrinth auf dem Blümersberg.

Mit heimischem Granit wurde in der natürlichen Blumenwiese am Blümersberg ein klassisches Labyrinth mit sieben Umgängen geschaffen.

Die Mitte besteht aus drei Granitsäulen. Es hat einen Durchmesser von 17 Metern und eine gesamte Weglänge von 210 Metern. Das Labyrinth gehört zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit. Es symbolisiert den Weg - den Lebensweg - des Menschen, in seiner Länge, seinen Wendungen und Kehren, die einzuschlagen sind und mit seiner Mitte, einem Ziel, auf das wir uns hinsehnen.

Der Wackelstein ist ein großer Felsblock mit etwa 3-4m Kantenlänge, flacher Ober- und gewölbter Unterseite, der auf einer fast ebenen Felsplatte ruht. Trotz seiner mindestens 50 Tonnen Gewicht, kann ihn ein einziger kräftiger Mensch leicht zum Schaukeln bringen.
Arthur Semmler aus New York entdeckte das Naturdenkmal 1915 bei Entschenreuth in der Gemeinde Saldenburg.

WACKELSTEIN STEIG Nr. 84
Streckenlänge: ca. 4 km
Höhenunterschied: 452 - 610 m
Ausgangsort: Ortsteil Entschenreuth

Kirche St. Vitus

Pfarrer:
Fabian Feuchtinger

Anschrift:
Kirchweg 12
94104 Tittling

Evangelische Kreuzkirche

Pfarrer:
Thomas Plesch

Anschrift:
Sonnenwaldstr. 10
94104 Tittling

Maria-Königin-Kirche

Anschrift:
Im Altenheim St. Marien
Dreiburgenstr. 26
94104 Tittling

Telefon:
08504 9137-0

Die Halbmeile, eine Kapelle unter einem alten Baumbestand, regte seit jeher die Fantasie der Menschen an. So soll hier eine alte Richtstätte gewesen sein, allerdings besaßen die Herren der Englburg nur die niedere Gerichtsbarkeit über Alltagsvergehen. Die Kapelle wurde 1825 von einem Gneistinger Bauern als Dank für den unfallfreien Bau seines Hofes erbaut.

Bründl Kapelle

Die Wallfahrtskapelle Maria Bründl bei Witzmannsberg mit ihrem Heilbrunnen wurde als Dankkapelle im Jahre 1704 erbaut (1975 restauriert und instandgesetzt), nachdem eine erblindete Grafenstochter durch eine Waschung wieder sehend wurde. Die Bründlkapelle ist eine bedeutende Station des Kapellenweges.

St. Kolomann

Die Kapelle St. Kolomann wurde im 16. Jahrhundert von den Schwarzensteinern zu Englburg und Fürstenstein erbaut. Das barocke Kirchlein ist dem als Volksheiligen verehrten Kolomann geweiht und war ehemals eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte. Vorbei an St. Kolomann führt der Kapellenweg ein Wanderweg, der die Kapellen dieser Gegend verbindet.

Wilhalm von Puchberg hatte 1397 die von ihm selbst als „Engelburch“ bezeichnete Burg im Land des Herzogs und mit dessen Erlaubnis erbaut. Außerdem erhielt er noch Fürstenstein. Im Gegenzug bekam der bayerische Herzog Wilhalms Anteil an Winzer.
Am Stammsitz des Rittergeschlechts der Puchberger zu Winzer gab es bereits eine Burg namens „Engelsberg“. Gut möglich, dass Wilhalm unsere Englburg in Anlehnung an diese Burg bei Winzer so benannt hat.

Der Ort mit der gleichnamigen Burganlage "Fürstenstein" liegt auf einem 576 m hohen Bergrücken. Die Burg gehörte wahrscheinlich zu den etwa 20 Burgen, die die Grafen von Hals bei Passau zum Schutz des Bayerischen Waldes im 11. Jahrhundert gegen feindliche Überfälle erbauen ließen. Im Jahre 1629 wurde nach dem Vorbild der Gnadenkapelle von Altötting die Fürstensteiner Schloßkapelle erbaut.

Die Saldenburg, vom Volksmund auch Waldlaterne genannt, wurde im Jahre 1368 von Ritter Heinrich Tuschl von Söldenau erbaut. Seit 1928 ist in dem erhalten gebliebenen Turmgebäude eine Jugendherberge untergebracht.
Die alte Burganlage ist frei zugänglich - der Wohnturm (Jugendherberge) nur bei Führungen.